Lebensversicherungen

Lebensversicherungen gibt es je nach Bedarf in den unterschiedlichsten Varianten wie auch Anlageformen. Je nach Anlagetyp und eigener Risikobereitschaft hat man die Wahl zwischen den

– klassischen Produkten, welche mit einem fest kalkulierten Rechnungszins arbeiten (Hohe Sicherheit in der Anlage, Zusage einer garantierten Rente, niedrige Renditechance)

– den Fondsprodukten (z.B Dachfonds), die mit variablen Anlageanteilen aus den Bereichen der Aktienfonds, festverzinnslichen Wertpapiere, Rentenfonds, Immobilienfonds etc.arbeiten (Einstufung nach Risikoklassen von Stufe 1- 5, ohne Zusage einer garantierten Rente, hohe Renditechance)

wie auch seit geraumer Zeit

– den Hybridprodukten, welche eine Kombination aus der klassischen und der Fondsanlage darstellen. (Gemischte Risikoeinstufung, Zusage einer im Vergleich zum klassischen Produkt reduzierten garantierten Rente, mittlere Renditechancen)

Wichtig für die Entscheidung der Anlageform ist u.a. die eigene finanzielle Situation, wie auch der Anlagegrund.

 

Kapital- oder Erlebensfallversicherung

Die Kapitallebensversicherung dient zum Aufbau eines Kapitals, in Höhe einer bestimmten Versicherungssumme zu einem festgelegten Zeitpunkt. Neben der Wahl der Auszahlung des Kapitals kann sie auch zur Unterstützung der Altersversorgung dienen, wie auch zur Absicherung der Hinterbliebenen mit einbezogen werden.

 

Rentenversicherung

Die Rentenversicherung dient der finanziellen Absicherung im Rentenalter. Die Höhe und die Qualität der Absicherung ist abhängig von Ihrer persönlich zu erwartenden gesetzlichen Rente. Um eine gesetzliche Nettorente alleine auf dem Niveau der Grundsicherung im Alter zu erreichen, benötigte ein Durchschnittsverdiener im Jahre 2011 rund 27 Beitragsjahre. Eine zusätzliche private Altersversorgung ist in den meisten Fällen daher dringend anzuraten.

 

Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung gibt es zum einen in Form einer konstanten Versicherungssumme, von z.B. 100.000,-€ , welche über die gesamte Versicherungslaufzeit unverändert bestehen bleibt. Es ist zudem möglich, die Absicherung einer Risikolebensversicherung über eine fallende Versicherungssumme zu gestalten. Hierbei sinkt die zu Beginn gewählte Versicherungssumme jährlich um einen bestimmten Betrag, bis fast auf Null herunter.
Die Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme dient der Absicherung der Hinterbliebenen beim Tod des Hauptverdieners und sollte, je nach Familienstand, mindestens bis zum 50 – 55 Lebensjahr abgeschlossen werden. Die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme wird am häufigsten zur Absicherung einer Finanzierung wie z.B. einer Immobilie eingesetzt. Diese kann entsprechend der Tilgung des Darlehens angepasst werden.

 

Sterbekassen

Man sieht es dem Wort nicht an, aber eine Sterbegeldversicherung ist eine Form der Kapitallebensversicherung, die vor allem dafür sorgt, dass die Beerdigungskosten und andere direkt mit dem Tod verbundene Aufwendungen abgedeckt werden, um die Hinterbliebenen nicht mit diesen Kosten zu belasten (Bestattungspflicht).

 

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen welche Form der Absicherung für Sie die richtige Wahl ist.